Was kostet eine Website? Die Kosten für kleine Unternehmen im Überblick
Tobias Diermeier · · 4 Min. Lesezeit
„Was kostet eine Website?“ ist eine der häufigsten Fragen, die wir hören. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, und zwar vor allem darauf, wer die Website baut und wer sich danach um sie kümmert. In diesem Artikel zeigen wir, aus welchen Posten sich die Kosten zusammensetzen und welche Modelle es gibt.
Die genannten Beträge sind Richtwerte für eine typische Unternehmenswebsite mit einigen Unterseiten. Je nach Anbieter, Region und Umfang können die Preise deutlich abweichen.
Aus welchen Kosten besteht eine Website?
Bei einer Website fallen zwei Arten von Kosten an, die oft nur zur Hälfte bedacht werden.
Einmalige Kosten:
- Konzept und Struktur
- Design
- technische Umsetzung
- Texte und Bilder, wenn sie nicht selbst geliefert werden
- Einrichtung von Rechtstexten, Cookie-Banner und Kontaktformular
Laufende Kosten:
- Hosting und Domain
- Wartung: Updates, Sicherheit, Backups
- Änderungen an Inhalten
- gegebenenfalls Lizenzen für Plugins, Themes oder Schriften
Gerade die laufenden Kosten werden gern unterschätzt. Eine Website, die nicht gepflegt wird, veraltet schnell und wird im schlimmsten Fall zum Sicherheitsrisiko.
Welche Möglichkeiten gibt es und was kosten sie?
Website-Baukasten
Mit einem Baukasten bauen Sie Ihre Website selbst aus Vorlagen. Die Kosten liegen meist bei einem monatlichen Abo im niedrigen zweistelligen Bereich.
- Vorteil: günstig, schnell startklar
- Nachteil: Sie investieren viel eigene Zeit, das Ergebnis wirkt oft austauschbar, und um Technik, Rechtssicherheit und Sichtbarkeit müssen Sie sich selbst kümmern
Freelancer oder Agentur: Website kaufen
Ein Profi erstellt die Website individuell, Sie bezahlen einmalig. Für eine kleine Unternehmenswebsite bewegen sich die Angebote häufig im Bereich von etwa 1.500 bis 10.000 Euro, bei größeren Projekten auch darüber.
Hinzu kommen laufende Kosten für Hosting und, wenn Sie es nicht selbst erledigen, für einen Wartungsvertrag. Änderungen nach dem Launch werden oft separat nach Aufwand abgerechnet.
- Vorteil: individuelles Ergebnis, die Website gehört Ihnen
- Nachteil: hohe Anfangsinvestition, laufende Kosten kommen trotzdem dazu, und ein Relaunch nach einigen Jahren kostet erneut
Website im Abo: Website mieten
Beim Mietmodell erstellt ein Anbieter die Website individuell für Sie und kümmert sich dauerhaft um Hosting, Wartung und Änderungen. Sie zahlen statt einer großen Einmalsumme eine feste monatliche Rate.
- Vorteil: keine hohe Anfangsinvestition, planbare Kosten, Technik und Pflege sind inklusive
- Nachteil: Die Website gehört dem Anbieter. Nach einer Kündigung geht sie in der Regel offline.
Kosten im Vergleich
| Baukasten | Website kaufen | Website mieten | |
|---|---|---|---|
| Einmalige Kosten | gering | hoch | meist keine |
| Laufende Kosten | Abo | Hosting, Wartung, Änderungen | feste Monatsrate |
| Eigener Aufwand | hoch | mittel | gering |
| Wartung und Sicherheit | selbst | separat zu beauftragen | inklusive |
| Eigentum an der Website | beim Baukasten-Anbieter | bei Ihnen | beim Anbieter |
Was kostet eine Website bei webilio?
Bei webilio mieten Sie Ihre Website. Die Preise im Überblick, jeweils pro Monat zzgl. MwSt.:
- Basic, 69 €: OnePager mit einer Unterseite, ein Kontaktformular, eine Inhaltsänderung pro Monat, monatliches Backup
- Business, 99 €: bis zu 15 Unterseiten, bis zu drei Kontaktformulare, fünf Inhaltsänderungen pro Monat, wöchentliches Backup, Besucherstatistik
- Premium, 149 €: bis zu 30 Unterseiten, bis zu zehn Kontaktformulare, zehn Inhaltsänderungen pro Monat, tägliches Backup, Besucherstatistik, Anbindung externer Dienste
In allen Paketen sind individuelles Webdesign, Hosting, Support und Wartung sowie DSGVO-Konformität inklusive Cookie-Banner enthalten. Einrichtungskosten fallen keine an. Die Mindestlaufzeit beträgt sechs Monate, danach ist der Vertrag monatlich mit vier Wochen Frist kündbar. Ihre Domain bleibt Ihr Eigentum, ebenso Ihre eigenen Texte und Fotos.
Alle Details finden Sie auf unserer Seite Website mieten statt kaufen.
Worauf sollten Sie beim Vergleich achten?
Vergleichen Sie nicht nur den Startpreis, sondern die Kosten über mehrere Jahre. Fragen Sie jeden Anbieter:
- Was kostet die Website einmalig und was laufend?
- Sind Hosting, Updates und Backups enthalten?
- Was kostet eine Änderung an Texten oder Bildern?
- Wer kümmert sich um Rechtstexte und Cookie-Banner?
- Wem gehören Website und Domain, und was passiert bei einer Kündigung?
- Ist die Website technisch so gebaut, dass Google und KI-Assistenten sie gut lesen können?
Der letzte Punkt wird immer wichtiger, denn immer mehr Kunden suchen über ChatGPT & Co. Was dahintersteckt, erklären wir in Was ist GEO?. Wie gut Ihre aktuelle Website dafür aufgestellt ist, zeigt der kostenlose GEO-Check.
Fazit
Eine gute Unternehmenswebsite muss kein großes Loch in die Kasse reißen. Wer wenig Zeit hat und planbare Kosten möchte, ist mit einer Website im Abo gut beraten. Wer die volle Kontrolle und das Eigentum möchte und das Budget hat, kauft. Entscheidend ist, die laufenden Kosten von Anfang an mitzudenken.
Sie möchten wissen, wie Ihre Website bei webilio aussehen könnte? Über unseren Chat fragen Sie kostenlos und unverbindlich einen ersten Entwurf an: Website mieten bei webilio.